Super Start des Quarantäneprogramms

Gestern Dienstag war ein historischer Tag für die Schachgesellschaft. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat sie ein Online-Turnier durchgeführt, und zwar mit vollem Erfolg. Der war keineswegs selbstverständlich. Viele von uns, wahrscheinlich die Mehrheit, hat bisher keine Erfahrung mit Onlineschach gehabt.

Das Onlineteam der Schachgesellschaft Winterthur umfasst Stand heute vormittag 43 Mitglieder. Davon haben 33 am gestrigen Blitzturnier teilgenommen. Das entspricht einem sehr, sehr gut besuchten Klubabend.

Neue Erfahrung

Für viele, die gestern teilgenommen haben, war es das erste Onlineturnier überhaupt – den Turnierleiter eingeschlossen. Einige von uns haben es erst nach mehreren Anläufen geschafft, die vielen Hard- und Softwarehürdenzu meistern, bis sie endlich erstens in die Plattform, zweitens ins Team und drittens ins Turnier eintreten konnten.

Und dann waren da die ganz anderen Spielregeln, die in einem Arenaturnier gelten. Fixe Rundenzahl? Vergessen! Striktes Paarungsschema? Vergessen, es konnte sein, dass man zweimal hintereinander denselben Gegner zugelost bekam. Und wie aufgeben? Da musste man halt Hilfe im Chat holen, und die Erfahrenen gaben bereitwillig Auskunft.

Und dann die Turniertaktik: In der Eröffnung eine Figur eingestellt? Nix wie aufgeben und schnell wieder in die Turnierlobby zurück, um eine neue Paarung zu bekommen. So wird die Verlustpartie quasi zum Streichresultat, denn wer mehr Partien spielt, kann auch mehr Punkte bekommen.

Klarer Turniersieger

Emanuel Schiendorfer gewann das in zwei Etappen durchgeführte Turnier mit 35 Punkten aus 13 Partien mit riesigem Abstand auf einen Pulk von weiteren starken Spielern. Turnierbericht mit Rangliste folgt.

 

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