Nur eine Niederlage in der 3. Runde der SGM

Die Mannschaften der SG Winterthur waren in der dritten Runde der SGM äusserst erfolgreich, kamen sie in sieben Wettkämpfen doch auf vier Siege und zwei Unentschieden bei nur einer einzigen Niederlage. Weiterhin wie geschmiert läuft es unseren ersten beiden Teams in der Bundesliga. Unsere erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Bucher) kam in der 1. Bundesliga gegen Riehen mit 4.5:3.5 zu ihrem zweiten Saisonsieg. Mit fünf Punkten aus den ersten drei Wettkämpfen liegt sie im Moment in der Spitzengruppe und kann in der nächsten Runde den Leader Gonzen angreifen, auch wenn dieser klarer nomineller Favorit sein dürfte. Sogar bereits zum dritten Sieg im dritten Wettkampf kam unsere zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga (Mannschaftsleiterin: Sarah Krenz). Während es in den ersten beiden Runden noch knapp war, liess unser Team dieses Mal zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang des Wettkampfes zu. Das Resultat lautete schlussendlich 6:2.

Noch nicht in Fahrt gekommen ist unsere dritte Mannschaft in der 1. Regionalliga (Mannschaftsleiter: Roman Freuler). Gegen den 2. BL-Absteiger Sprengschach Wil musste sie mit 2:4 die dritte Niederlage hinnehmen. Für den weiteren Saisonverlauf sehr wichtig werden die nächsten beiden Wettkämpfe gegen Réti 3 und Letzi sein.

Unsere beiden Teams in der 2. Regionalliga kamen beide zu Unentschieden. Die vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) spielte gegen die noch punktelose dritte Mannschaft der SG Zürich 2.5:2.5 und ist auf Kurs in Sachen Ligaerhalt. Dasselbe lässt sich auch von der fünften Mannschaft sagen (Mannschaftsleiter: Heini Scherrer), die in Aadorf 2.5:2.5 spielte und damit bereits fünf Mannschaftspunkte auf dem Konto hat!

Die Resultate in der 3. Regionalliga runden das gute Winterthurer Ergebnis ab. Unsere sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter Martin Rapold) gewann bei Döttingen-Kingnau 3 deutlich mit 3.5:0.5 und auch unsere siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) fand beim 3:1-Auswärtssieg bei Embrach 3 auf die Siegesstrasse zurück.

SGM: Teams in der 1. und 2. Bundesliga weiterhin ungeschlagen

In der zweiten Runde der SGM kam unsere erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Bucher) zu einem 4:4-Unentschieden gegen Wollishofen. In einem umstrittenen Wettkampf waren am Ende wohl beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden. Unsere zweite Mannschaft (Mannschaftsleiterin: Sarah Krenz) kam gegen Nimzowitsch in einem ebenfalls sehr knappen Wettkampf zu ihrem zweiten 4.5:3.5-Erfolg und bleibt in der Tabelle ohne Punktverlust. In der 1. Regionalliga musste unsere dritte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) die zweite 2.5:3.5-Niederlage hinnehmen. Gegen die starke Mannschaft von Zug wäre ein Punktgewinn aber absolut im Bereiche des Möglichen gewesen. Die Mannschaft bleibt damit noch ohne Punkt und erwartet in der nächsten Runde eine weitere schwierige Aufgabe gegen SprengSchach Wil, den Absteiger aus der 2. Bundesliga.

Unsere fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Heini Scherrer) kam in der 2. Regionalliga zu ihrem zweiten Sieg. Dabei fegte sich March-Höfe gerade mit 4.5:0.5 vom Brett. Etwas weniger erfolgreich spielten unsere beiden Teams in der 3. Regionalliga, die beide verloren. Die sechste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Martin Rapold) unterlag gegen Wollishofen 5 knapp mit 1.5:2.5, während unsere siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) gegen das nominell nicht stärker besetzte Schaffhausen-Munot 5 gerade mit 0:4 unterlag. Insgesamt ist die Winterthurer Bilanz in der zweiten Runde also mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen (bei einer spielfreien Mannschaft) leicht negativ.

Fünf Siege zum SGM-Auftakt

Die Mannschaften der SG Winterthur sind hervorragend in die neue SGM-Saison gestartet, kamen sie doch in sieben Wettkämpfen zu fünf Siegen. Die erste Mannschaft (Mannschaftsleiter: Michael Bucher) wurde in der 1. Bundesliga gegen Kirchberg seiner Favoritenrolle gerecht und gewann ungefährdet mit 5:3. Gabriel Gähwiler, Philipp Balcerak und Benedict Hasenohr konnten ihre Partien gewinnen. In der 2. Bundesliga startete unsere zweite Mannschaft (Mannschaftsleiterin: Sarah Krenz) mit einem knappen 4.5:3.5-Sieg über Réti 2. Wir waren als Favorit in den Wettkampf gegangen, die Entscheidung fiel aber erst in der allerletzten Partie, in welcher der Austauschstudent Petr Walek seinen Réti-Widersacher Carmi Haas bezwingen konnte. Nebst Petr konnten auch Martin Schweighoffer und Sarah Krenz ihre Partien gewinnen.

Tolle Resultate erzielten auch unsere beiden Teams in der 2. Regionalliga, bei welchen jeweils der Ligaerhalt im Vordergrund steht. So besiegte unsere vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Patrik Zoller) Réti 4 dank drei Siegen an den ersten drei Brettern mit 3:2. Und auch unsere fünfte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Heinrich Scherrer) konnte gewinnen, wobei sie beim 3.5:1.5 über Illnau-Effretikon sogar ohne Niederlage blieb.

In der 3. Regionalliga gewann unsere siebte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Christian Bachmann) auswärts gegen Oberglatt mit 2.5:1.5.

Die beiden Niederlagen gingen zu Lasten unserer dritten Mannschaft in der 1. Regionalliga (Mannschaftsleiter: Roman Freuler) und unserer sechsten Mannschaft in der 3. Regionalliga (Mannschaftsleiter: Martin Rapold). Die dritte Mannschaft unterlag in einem nominell ausgeglichenen Wettkampf gegen Herrliberg etwas unglücklich 2.5:3.5. Fünf Remis stand eine Niederlage gegenüber. Unsere sechste Mannschaft schliesslich verlor zu Hause gegen Nimzowitsch 5 mit 1:3. Bereits in zwei Wochen steht die 2. Runde auf dem Programm, in welcher wir versuchen werden, an unsere Erfolge der ersten Runde anzuknüpfen, und, aus Sicht der beiden unterlegenen Mannschaften, es besser zu machen.

Aufstieg unserer vierten Mannschaft in die 1. Liga

Unsere vierte Mannschaft (Mannschaftsleiter: Reto Zaugg) ist völlig überraschend in die 1. Liga aufgestiegen, nachdem sie mit dem Ziel Ligaerhalt in die 2. Liga-Saison gegangen war. Dank des zweiten Platz in der regulären Saison qualifizierte sie sich für das Aufstiegsspiel in die 1. Liga in welchem sie wegen des Verzichtes von Höngg auf Rapperswil-Jona traf, ein Gegner, der in absoluter Reichweite lag. Im Aufstiegsspiel hatte unser Team alles unter Kontrolle und gewann einen nominell ausgeglichenen Wettkampf hoch mit 4.5:1.5, wobei kaum je Zweifel am Ausgang des Wettkampfes bestanden. Für unser Team siegten an den Brettern 3-6 Paul Bosshard, Reto Bürge, Philipp Jenny und Loris Gamsa, während Fredi Pfleger am zweiten Brett ein Remis erreichte. Mit diesem Wettkampf ist die SMM-Saison definitiv abgeschlossen, wobei wir in der nächsten Saison zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte des Vereins mit der vierten Mannschaft in der 1. Liga vertreten sein werden.

Die Einzelresultate zum Aufstiegsspiel finden sich wie immer in der Rubrik SMM.

Ein fünfter Platz als leise Enttäuschung

Unsere erste Mannschaft konnte in der von Echallens organisierten NLA-Schlussrunde der SMM in Lausanne keine weiteren Punkte dazu gewinnen. Die kleinen Hoffnungen auf eine Titelverteidigung mussten wir schon im Wettkampf gegen Genf begraben. Das nominell stärkste Team der Liga liess uns keine Chance und setzte sich überzeugend mit 5.5:2.5 durch. Diese Niederlage liess auch die Chancen auf einen Podestplatz schwinden, da Genf, Luzern und Riehen vor der letzten Runde in der Tabelle zwei oder mehr Punkte Vorsprung hatten. In der 9. Runde gab es für unser Team schliesslich eine knappe und etwas unglückliche 3.5:4.5-Niederlage gegen Zürich, nachdem wir dank eines Sieges von Gabriel Gähwiler über Jonathan Rosenthal lange in Führung gelegen hatten. IM Mutschnik und GM Pelletier kehrten den Wettkampf für Zürich mit zwei späten Siegen. Harikrishna Pentala konnte diesen Rückstand gegen GM Bauer in der allerletzten Partie im Saal trotz hartnäckigen Versuchen nicht mehr wettmachen, so dass eine knappe Niederlage resultierte. Unser Team musste sich damit von Zürich noch überholen lassen und schliesst die Saison auf dem fünften Platz ab. Dieses Resultat muss als leise Enttäuschung gewertet werden, vor allem auch weil unser Team noch nach sechs Runden an der Tabellenspitze lag. In den Direktbegegnungen gegen Riehen, Genf und Zürich kamen in den letzten drei Runden aber keine Punkte mehr dazu. Bester Einzelspieler war Gabriel Gähwiler, der in acht Runden nicht weniger als 6.5 Punkte holte.

Die Einzelresultate finden sich wie üblich in der Rubrik SMM.

 

GM Harikrishna Pentala,  GM Nico Georgiadis

 

GM Florian Jenni,  IM Denis Kaczmarczyk

 

IM Richard Forster,  IM Gabriel Gähwiler

 

FM Emanuel Schiendorfer,  FM Benedict Hasenohr

 

 

 

Erste Mannschaft vor der NLA-Schlussrunde

Nachdem unsere zweite Mannschaft dank einer tollen Leistung in den beiden letzten Wettkämpfen der Saison am Wochenende des 20./21. Oktober den Ligaerhalt geschafft hat, steht das Wochenende vom 27./28. Oktober ganz im Zeichen der zentralen NLA-Schlussrunde in Lausanne. Unsere erste Mannschaft geht als Drittplatzierter in diese Wettkämpfe und hat Aussenseiterchancen, ihren Titel zu verteidigen. Sie trifft mit Genf und Zürich aber auf sehr starke Gegner.

Die Wettkämpfe finden im Hotel Aquatis in Lausanne statt. Spielbeginn ist am Samstag um 13:00 Uhr und am Sonntag um 11:00 Uhr.

Natürlich freuen wir uns über jeden Schlachtenbummler!

Alle Partien werden ausserdem live auf Chess24 uebertragen (Homepage unter dem unterlegten Link oder alternativ natürlich auch auf dem App).

Eine ausführliche Vorschau auf die Schlussrunde mit einigen Quotes der Mannschaftsleiter findet sich auf der SSB-Homepage.

 

Zweite Mannschaft schafft Ligaerhalt souverän

Unsere zweite Mannschaft spielte in der NLB der SMM eine tolle Doppel-Schlussrunde, in welcher sie zu drei Mannschaftspunkten kam. In der Samstagsrunde gewann sie das Schlüsselspiel zum Ligaerhalt auswärts gegen Wollishofen 2 souverän mit 5.5:2.5. Sebastian Gattenlöhner, Stefan Zollinger und Martin Schweighoffer konnten ihre Partien gewinnen, alle anderen Partien endeten remis. Unserem Team gelang es, einen ELO-Vorteil von knapp mehr als 100 ELO-Punkten in einen ungefährdeten Sieg umzumünzen, der gleichzeitig nach acht Runden den vorzeitigen Ligaerhalt bedeutete. Entsprechend entspannt konnte unser Team in die neunte Runde gegen die zweite Mannschaft von Luzern gehen, was zur Folge hatte, dass zwei Partien auch nur sehr kurz dauerten. Als wir aber in Rückstand geraten waren und fast schon wie der sichere Verlierer aussahen, zeigten Stefan Zollinger und Sebastian Gattenlöhner ihre kämpferischen Qualitäten. Nachdem Stefan seine Partie gewonnen hatte, rang Sebastian auch seinen Gegner, FM Aleksandar Rusev, nieder, womit unser Team noch zu einem 4:4-Unentschieden kam. Es war das tolle Ende einer schwierigen Saison, in welcher unsere Mannschaft lange in Abstiegsgefahr schwebte, schlussendlich aber den achtbaren fünften Schlussrang belegt. Als Einzelspieler hatten Sebastian Gattenlöhner mit 6.5 Punkten aus acht Partien, Julian Schärer mit 4/6 und Markus Kauch und Stefan Zollinger mit je 3/5 massgeblichen Anteil am Winterthurer Happy End.

Die Einzelresultate finden sich wie üblich in der Rubrik SMM.

32. Schlussrang nach Kantersieg in der letzten Runde des Klubcups

In der letzten Runde des Europäischen Klubcups gelang unserem Team gegen das nominell unterklassige Team Gambit Bonnevoie aus Luxemburg ein deutlicher 5:1-Erfolg, der sogar noch hätte höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen. Unser Team beendet den Europäischen Klubcup bei seiner ersten Teilnahme an diesem Turnier im Mittelfeld auf dem 32. Schlussrang und ist damit 14 Ränge hinter ihrem Platz in der Startrangliste klassiert. Um das natürliche Ziel, einen Platz unter den Top 20 Teams, zu erreichen, fehlte ein Mannschaftspunkt. Dieser wäre in den Wettkämpfen gegen BSG und Thessaloniki durchaus möglich gewesen, wenn die Mannschaft in diesen Matches ihr gewöhnliches Rendement erreicht hätte. Danach wurde es schwierig, weil in der sechsten Runde noch etwas Lospech dazukam, als uns mit Sloven Ruma der zu diesem Zeitpunkt klar stärkstmögliche Gegner zugelost wurde. Trotzdem ist eine positive Bilanz zu ziehen. Die erstmalige Teilnahme unseres Teams am Klubcup war für die Mannschaft und die Begleiter eine sehr positive Erfahrung, die definitiv Lust auf mehr macht. Dazu ist zuerst aber eine starke Leistung an der am kommenden Wochenende vom 27./28. Oktober in Lausanne stattfindenden NLA-Schlussrunde nötig, in welche unser Team nach der Klubcup-Erfahrung mit besonderem Elan gehen wird.

Die Einzelresultate zur letzten Runde finden sich unter der siebten Runde in der Rubrik Europäischer Klubcup.

Die Schlussrangliste findet sich bei Chess-Results, wo auch viele anderen Informationen zum Turnier verfügbar sind.

Kanterniederlage gegen Sloven Ruma

In der sechsten Runde des Europäischen Klubcups blieb unser Team gegen das nominell stärkere Team Sloven Ruma aus Serbien ohne Chance. Die mit fünf Grossmeister spielenden Serben spielten ihre ganze Klasse aus und kamen zu einem ungefährdeten 5:1-Kantersieg, der sogar noch hätte höher ausfallen können. Immerhin kamen Richard Forster und Emanuel Schiendorfer in extremis zu einem halben Punkt. Unser Team ist damit in der Tabelle weiter zurückgefallen und braucht in der letzten Runde gegen das Team Gambit Bonnevoie aus Luxemburg einen Sieg, um sich für die Schlussrangliste wieder in die Nähe des Startranglistenplatzes zu spielen, auch wenn dieser wohl nicht mehr erreicht werden kann.

Die Einzelresultate zur Runde finden sich wie immer in der Rubrik Klubcup.

Knappe Niederlage gegen Lokalmatadoren

In der fünften Runde des Europäischen Klubcups musste unser Team gegen die Heimmannschaft von Thessaloniki eine empfindliche 2.5:3.5-Niederlage hinnehmen. Im schwächsten Wettkampf bisher geriet unser Team relativ rasch 0.5:2.5 in Rückstand und hatte ausserdem eine weitere Verluststellung auf dem Brett, womit der Wettkampf bereits entschieden schien, auch wenn Dennis Kaczmarczyk und Emanuel Schiendorfer versuchten, ihre Partien noch zu gewinnen. Leider war der Versuch von Emanuel nicht von Erfolg gekrönt, so dass der Wettkampf doch entschieden war. Erst danach schafften wir am sechsten Brett aus hoffnungslos verlorener Stellung noch ein Remis und Dennis gelang in der allerletzten Partie der gesamten Runde der angestrebte Sieg, was dann in der Gesamtabrechnung eine knappe Niederlage zur Folge hatte. Das Resultat geht in Ordnung, auch wenn nicht alle Partien so ausgingen, wie sie hätten ausgehen sollen. Mit dieser Niederlage vergaben wir die Chance, noch einmal gegen ein absolutes Topteam spielen zu können. Trotzdem wartet in der sechsten Runde mit dem serbischen Team Sloven Ruma ein starker und sehr unangenehmer Gegner mit fünf Grossmeistern, gegen welchen wir leichter Aussenseiter sein werden.

Die Einzelresultate zur fünften Runde finden sich wie üblich unter der entsprechenden Runde der Seite Europäischer Klubcup.